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 Rick Mofina – Sieh niemals weg

Krimis / Thriller, 432 Seiten
ISBN: 9783736303584
April 2017 LYX
Übersetzer: Alfons Winkelmann

„Als ein verheerender Tornado über einen Flohmarkt in Dallas fegt, will Jenna Cooper nur eins: ihr Baby in Sicherheit bringen. Eine freundliche Frau kommt ihr dabei zu Hilfe.

Nur kurz ist Jenna abgelenkt, da ist die Fremde auch schon mit dem Kind verschwunden. Wurden die beiden vom Sturm mitgerissen? Die Reporterin Kate Page glaubt nicht an ein solches Unglück und schwört herauszufinden, was mit dem Baby geschah. Während das FBI in der vom Unwetter verwüsteten Stadt die Ermittlungen aufnimmt, verfolgt Kate auf eigene Faust die Spur der Fremden und stößt dabei auf Hinweise, die sie das Leben kosten könnten…“ (LYX)

Ganz nett geschrieben, obwohl mir persönlich ein paar zu viele Akteure dabei sind, da hätte man sogar zwei Romane von machen können. Hauptperson ist die Reporterin Kate Page, die jede Menge eigene Probleme mit sich rumschleppt. Böse Geister aus ihrer Vergangenheit, ein fester Job (sie ist noch, neben zwei anderen, nur Praktikantin einer überregionalen Nachrichtenagentur) und ihre in Ohio wartende Tochter.

Sollte Interesse am Kauf bestehen, einfach auf’s Bild klicken – unser Angebot bei Booklooker.


 

Ken Follett – Der dritte Zwilling (unser Angebot im HC: 5,00 EUR)

„Als die Polizei Steve festnimmt und ihm eine Vergewaltigung zur Last legt, glaubt er zunächst an ein Missverständnis. Doch das Opfer identifiziert ihn eindeutig, und auch der DNS-Test ist positiv. Niemand scheint Steve zu glauben – nur Jeannie Ferrami, eine engagierte junge Zwillingsforscherin, die vermutet, dass Steve einen Doppelgänger haben könnte.

 

Je mehr Jeannie aber über Steves geheimnisvolle Herkunft herausfindet, desto stärker gerät sie unter Druck. Hinter Steve und seinem Doppel-gänger erscheinen weitere schattenhafte Gestalten. Jede Einzelne von ihnen könnte ihr Feind oder ihr Freund sein, ihr Liebhaber – oder ihr Mörder …“ (Text: Bastei)

 


 

Die besten Stories aus THE MAGAZINE OF FANTASY & SCIENCE FICTION

Soweit ich mich erinnern kann habe ich schon in frühester Jugend angefangen in Comics zu blättern. Micky Maus konnte ich, durch einen Freund, ab 1951 nachlesen bis zu dem Jahrgang, an dem ich dann selbst angekommen war, ca. 1966. 1962 ca. wurde ich eingeschult und lernte besser zu lesen, obwohl die Hefte bei mir schon einiges gebracht hatten, und ab da verschlang ich eigentlich alles was mir in die Finger kam. Anfangs die herkömmlich bekannten Jugendbücher für Jungen, Robinson Crusoe, Tom Sawyer, Ivanhoe und auch fadenscheiniges von Karl May – später dann auch Romanhefte meines Vaters, Krimis und Western.

Wurden meine „Sammeleien“ später zuerst durch Musik geprägt, LPs, Singles uns MCs, machte ich mit ca. 18 Jahren bei Pelikan die Bekanntschaft mit Kurt Werth (ehemaliger Trivial Book Shop) und dieser war gerade dabei sich von dem Laden zu verabschieden und sich ganz seinem Hobby hinzugeben und sich daraus selbstständig zu machen – dem Versand von Comics und anderem gedruckten. Ich stieg bei ihm ein, zuerst als Aushilfe, später als erster festangesteller Mitarbeiter und Geschäftsführer seines ersten Comicladen in Hannover.

Für mich war das natürlich ein Paradies, vor allem, wo es so viel neues für mich zu entdecken gab und so kam ich auch an meine ersten Science Fiction Bücher heran. Durch Sortierarbeiten von tausenden Perry Rhodan Heften zuerst an diese Serie, die ich bis ca. Nummer 250 auch gelesen habe, dann aber neugierig auf was anderes wurde, die SF im allgemeinen.

Und hier kommen wir zum eigentlichen Thema: Wie nähert man sich dem Genre am besten an? Mit Anthologien, um nämlich Autoren kennen zu lernen um später deren Romane zu lesen. Man braucht Anhaltspunke wie Stil, Richtung, Themen, und dafür eignet sich am besten eine Kurzgeschichtensammlung – THE MAGAZINE OF FANTASY & SCIENCE FICTION.

Das war eine SF- und Fantasy-Buchreihe bei Heyne, die von 1963 bis 2000 erschien und deutsche Übersetzungen aus dem gleichnamigen US-Magazin ab 1949 veröffentlichte. Da es sich um die erste, bei Heyne erschienene, Anthologienreihe handelte, wurden die ersten Ausgaben noch in der allgemeinen Reihe veröffentlicht (wie auch andere SF-Titel) und ab Nummer 9 in der 3000er Reihe eingegliedert – für die ersten 8 Titel wurden 3000er Nummern einfach ausgelassen.

Unter diesem Link http://www.ilsemann-online.de/sf.heyne-reihen.html kann man Nummern, Inhalte und viele Cover nachsehen. Es handelt sich dabei um einen immer noch in Arbeit befindlichen SF Preis-Katalog von mir. Wie man am Link-Titel sieht war die Page mal für was anderes gedacht, nämlich dem ILSEMANN-Magazin.

Das goldene Zeitalter der SF lässt dich laut Asimov auf die Zeit von 1938 (John Campbell wurde Herausgeber von ASTOUNDING STORIES) bis 1950 datieren – bis zu jener Zeit, als THE MAGAZINE OF FANTASY & SCIENCE FICTION und GALAXY in Amerika starteten.

Romane, wie wir sie heute kennen, waren damals nicht die Tradition, sondern Magazine billigster Machart unterschiedlicher Genres, vom Format vergleichbar einer Mischung aus Romanheft und Taschenbuch, vom Inhalt Short-Stories die des Lesers Vorlieben befriedigten.

Über das goldene Zeitalter hat und kann man sich natürlich streiten. Spinrad legte es zum Beispiel in die Zeit von 1966 bis 1970, nach 1950 allerdings wurden diese Magazine aber fast gar nicht mehr gelesen, auch Buchverkäufe gingen zurück, man könnte sich was dabei denken…

THE MAGAZINE OF FANTASY & SCIENCE FICTION erschien bei Heyne bis zur Nummer 101, mir persönlich haben zum Einstieg die ersten 30 Nummern gereicht um mir bevorzugte Autoren auszugucken, und die 14 erschienenen GALAXY-Bände.

1981 erschien noch, außerhalb der regulären Reihe und ohne Bandnummer, mit knapp zweijähriger Verspätung die deutsche Übersetzung des Jubiläumsbandes „30 Jahre MAGAZINE OF FANTASY & SCIENCE FICTION“. Der Anlass war nicht das deutsche, sondern das 30jährige Jubliäum des US-amerikanischen Originals. Der damalige amerikanische Herausgeber Edward L. Ferman stellt darin seine Lieblingsstories aus den Jahren von 1949–1979 vor, zusammengefaßt in einem Band.

Die Zeit Anfang der 1960er Jahre war für deutsche SF-Fans das goldene Zeitalter. Fast jeder namhafte Verlag startete eigene SF-Reihen, wobei Heyne SF am herausstechensten war. Die größeren, neben Heyne, waren Bastei und Goldmann, aber auch Pabel/Moewig (Moewig gehörte Anfangs noch zu Heyne), Fischer, Ullstein und Knaur mussten sich probieren, man konnte den Markt ja schließlich nicht nur einem überlassen.

Sehr viele Titel sind auch über uns zu beziehen,

gerne anfragen –

zwei Shops und vier Booklooker-Links

über https://phantastische-zeiten.de/

 

 

 

 


 

Heyne Bibliothek der SF-Literatur

Band 016 - Galouye, Daniel F. - Simulacron drei (UNA), (deutsche Erstauflage: Goldmann Hard- und/oder Softcover 1. Auflage 1965 – als Verlagsnummer K50 – als Goldmann-Taschenbuch Nummer 00057). Verfilmt von Rainer Werner Fassbinder als "Welt am Draht".

Schön aufgemachte Reihe in der von Heyne viele Spitzen-Titel als Neuauflage wieder veröffentlicht wurden. Dem Anspruch einer "Bibliothek" mit herausragenden Werken der SF-Literatur wird die Reihe aber nur insofern gerecht, als es sich bei den Autoren (fast) nur um "verlagsinterne" Autoren handelt. Einige der Titel fanden hier aber auch ihre deutsche Erstauflage, wenige davon sogar ihre einzige Ausgabe überhaupt.

026 Harrison, Harry - New York 1999 (Make Room! Make Room!, USA 1966). Der Roman bildete die Vorlage für den Film Soylent Green (Deutsch: ...Jahr 2022... die überleben wollen) mit Charlton Heston.

Die quadratischen, farbig gedruckten Bilder auf dem Cover sollen jeweils exklusiv für den jeweiligen Band angefertigt worden war. So, wie es aussieht, sind sie von Chris Foss und ich tippe da eher auf Lizenz, denn er war zu der Zeit des Erscheinens der Reihe sehr erfolgreich.

Für mich persönlich stellt die Reihe in der Reihe „Wege zur Science Fiction“ einen persönlichen Höhepunkt dar. 1-12 sind erschienen, die letzten beiden (13+14 / 102+103) fehlen leider noch. Ebenso fehlt Band 88.

Man würde sich wünschen, das sich mal ein Herausgeber / Verlag erbarmen würde und die Lücken schließen könnte, im Zweifelsfall sogar die Reihe fortsetzen. Wahrscheinlich aber ein „frommer“ Wunsch, obwohl es die Sammler der „Bibliothek“ ihm auf ewig danken würden.

043 Le Guin, Ursula K. - Planet der Habenichtse (NA) (Hainish-Zyklus 02). Der Hainish-Zyklus umfasst insgesamt 8 Bände, wovon auf Deutsch 7 vorliegen, und etliche Kurzgeschichten. Es gibt natürlich die geschriebene Reihenfolge, aber man kann die Romane unabhängig voneinander lesen, da sie nur locker durch das erfundene Universum miteinander verbunden sind.

Heyne Bibliothek der SF-Literatur

 

001 Wilhelm, Kate - Hier sangen früher Vögel (NA)

002 Haldeman, Joe - Der ewige Krieg

003 Clement, Hal - Schwere Welten (UNA)

- (Unternehmen Schwerkraft & Stützpunkt auf Dhrawn)

004 Pohl/Kornbluth - Eine Handvoll Venus und ehrbare Kaufleute

- (NA) (Kaufleute-Zyklus 01)

005 Stapledon, Olaf - Der Sternenschöpfer (UNA)

006 Campbell Jr., John W. - Der unglaubliche Planet (NA)

007 Asimov, Isaac - Lunatico oder die nächste Welt (NA)

008 Niven/Gerrold - Die fliegenden Zauberer (NA)

009 Disch, Thomas - Camp Concentration (NA)

010 Stewart, George R. - Leben ohne Ende (NA)

011 Ballard, J. G. - Karneval der Alligatoren (NA)

012 Matheson, Richard - Ich bin Legende (NA)

013 Asimov, Isaac (Hg.) - Das Forschungsteam

- (Die Hugo-Gernsback-Preisträger 1955-1961)

014 Herbert, Frank - Hellstroms Brut (NA)

015 Compton, David G. - Das elektrische Krokodil (NA)

016 Galouye, Daniel F. - Simulacron drei (UNA)

- (Erstauflage als Goldmann-Taschenbuch Nummer 00057)

- Verfilmt von Rainer Werner Fassbinder als "Welt am Draht".

017 Aldiss, Brian W. - Tod im Staub (NA)

018 Disch, Thomas M. - Angouleme (NA)

019 Jefremow, Iwan A. - Andromedanebel (UNA)

020 Asimov, Isaac - Meine Freunde, die Roboter (NA) (Storys)

- Enthält die Storybände: Ich, der Robot, Geliebter Roboter

- & Der Zweihundertlährige

021 Stapledon, Olaf - Die letzten und die ersten Menschen

022 Matheson, Richard - Die seltsame Geschichte des Mr. C. (NA)

023 Siodmak, Curt - Das dritte Ohr

024 Bester, Alfred - Tiger! Tiger! (NA)

025 Le Guin, Ursula K. - Die zwölf Striche der Windrose (Storys)

026 Harrison, Harry - New York 1999

027 Wyndham, John - Die Triffids (NA)

028 Armer/Jeschke (Hg.) - Die Fussangeln der Zeit

- (Die schönsten Zeitreise-Geschichten 01)

029 Armer/Jeschke (Hg.) - Zielzeit

- (Die schönsten Zeitreise-Geschichten 02)

030 Dick, Philip K. - Eine andere Welt (NA)

031 Lange, Oliver – Vandenberg oder als die Russen Amerika besetzten (NA)

032 Abret, Boia (Hg.) - Das Jahrhundert der Marsianer (Sammelband)

033 Bradbury, Ray - Fahrenheit 451 (NA)

034 Siodmak, Curt - Donovans Gehirn (NA)

035 Amery, Carl - Das Königsprojekt (NA)

036 Shaw, Bob - Andere Tage, andere Augen

037 Stapledon, Olaf – Sirius (NA)

038 Robents, Keith – Pavane (UNA)

039 Lanier, Sterling E. - Hieros Reise (NA) (Hiero-Zyklus 01)

040 Disch, Thomas M. - Auf Flügeln des Gesangs

041 Priest, Christopher - Der steile Horizont (NA)

042 Pangborn, Edgar – Davy (NA)

043 Le Guin, Ursula K. - Planet der Habenichtse (NA) (Hainish-Zyklus 02)

044 Sturgeon, Theodore - Baby ist drei (NA)

045 Zelazny, Roger - Herr des Lichts (NA)

046 Capek, Carel - Der Krieg mit den Molchen

047 Le Guin, Ursula K. - Die Kompaßrose (Storys)

048 Budrys, Algis - Projekt Luna (NA)

049 Miller Jr., Walter M. - Lobgesang auf Leibowitz (NA)

050 Aldiss, Brian W. - Helliconia: Frühling (Helliconia-Trilogie 01)

051 Aldiss, Brian W. - Helliconia: Sommer (Helliconia-Trilogie 02)

052 Aldiss, Brian W. - Helliconia: Winter (Helliconia-Trilogie 03)

053 Lindsay, David - Die Reise zum Arcturus (NA)

054 Williamson, Jack - Wing 4 (NA) (Wing-Zyklus 01)

055 Harrison, Harry – Todeswelten (NA)

- (Die Todeswelt / Die Sklavenwelt / Die Barbarenwelt)

056 Bergerac, Cyrano de - Mondstaaten und Sonnenreiche

- (2 Romane in einem Band)

- Die andere Welt oder die Staaten und Reiche des Mondes

- & Die Staaten und Reiche der Sonne

057 Keyes, Daniel – Charly (NA)

058 Vogt, A. E. van – Null-A (UNA) (Null-A-Trilogie 01-03)

- Welt der Null A, Die kosmischen Schachspieler & Der dritte Gosseyn

059 Blish, James - Der Gewissensfall (NA)

060 Pedler/Davis - Mutant 59: Der Plastikfresser (NA)

061 Aldiss, Brian W. - Der lange Nachmittag der Erde (UNA)

062 Pangborn, Edgar - Der Spiegel des Beobachters (NA)

063 Moorcock, Michael – I.N.R.I. oder die Reise mit der Zeitmaschine (NA)

064 Weinbaum, Stanley G. - Mars-Odyssee (NA)

065 Tiptree Jr., John - 10000 Lichtjahre von zu Haus (NA) (Storys)

066 Dick, Philip K. - Irrgarten des Todes (NA)

067 Koch, Eric – C.R.U.P. (NA) Die Freizeit-Revoluzzer

- & Die Spanne Leben von Friedrich Bierbaum in einem Band.

068 Keyes, Daniel - Kontakt Radioaktiv (NA)

069 Watson, Ian - Der programmierte Wal (NA)

070 Moore, Ward - Der große Süden (NA)

071 Asimov, Isaac - Die Stahlhöhlen (UNA)

- (R. Daneel Olivaw-Zyklus / Foundation-Zyklus)

072 Asimov, Isaac - Die nackte Sonne (NA)

- (R. Daneel Olivaw-Zyklus / Foundation-Zyklus)

073 Vogt, A. E. van – Ischer (UNA), (Der komplette Ischer-Zyklus 01-04)

- Inhalt: Die Wippe, Der Waffenladen, Die Waffenläden von Ischer

- & Die Waffenschiede von Ischer

074 Aldiss, Brian W. - Graubart (NA)

075 Heinlein, Robert A. - Ein Mann in einer fremden Welt (UNA)

076 Pohl, Frederik - Mensch +

077 Moore, C. L. - Shambleau (NA)

078 Brunner, John - Der Schockwellenreiter (NA)

079 Asimov, Isaac – Foundation (UNA) (Foundation-Zyklus 11-13)

- Frühe Foundation-Trilogie: Der Tausendjahresplan,

- Der galaktische General & Alle Wege führen nach Trantor

080 Finney, Jack - Das andere Ufer der Zeit (NA)

081 Wolfe, Gene - Der fünfte Kopf des Zerberus (NA) (Storys)

082 Ballard, J. G. - Zeit endet (ND) (3 Romane in einem Band)

- Der Sturm aus dem Nichts, Die Dürre & Die Kristallwelt

083 van Vogt, A. E. - Die Weltraum-Expedition der Space Beagle - (UNA)

084 Le Guin, Ursula K. - Winterplanet (NA)

085 Saki - Als Wilhelm kam

086 Sladek, John - Robot Roderick (Roderick 01+02)

- Roderick oder die Erziehung einer Maschine

- & Lehr und Wanderjahre einer Maschine

087 Delany, Samuel R. - Nova

088 nicht erschienen

089 Lafferty, R. A. - So frustrierten wir Karl den Großen (Storys)

090 Gunn, James (Hg.) - Von Gilgamesch bis Hawthorne

- (Wege zur Science Fiction 01)

091 Gunn, James (Hg.) - Von Poe bis Wells

- (Wege zur Science Fiction 02)

092 Gunn, James (Hg.) - Von Wells bis Stapledon

- (Wege zur Science Fiction 03)

093 Gunn, James (Hg.) - Von Huxley bis Heinlein

- (Wege zur Science Fiction 04)

094 Gunn, James (Hg.) - Von Heinlein bis Farmer

- (Wege zur Science Fiction 05)

095 Gunn, James (Hg.) - Von Clement bis Dick

- (Wege zur Science Fiction 06)

096 Gunn, James (Hg.) - Von Ellison bis Haldeman

- (Wege zur Science Fiction 07)

097 Gunn, James (Hg.) - Von Matheson bis Shaw

- (Wege zur Science Fiction 08)

098 Gunn, James (Hg.) - Von Lem bis Varley

- (Wege zur Science Fiction 09)

099 Gunn, James (Hg.) - Von Malzberg bis Benford

- (Wege zur Science Fiction 10)

100 Gunn, James (Hg.) - Von Shelley bis Clarke

- (Wege zur Science Fiction 11)

101 Gunn, James (Hg.) - Von Ballard bis Stableford

- (Wege zur Science Fiction 12)

102 noch nicht erschienen

- geplant war: Von Verne bis Calvino

- (Wege zur Science Fiction 13)

103 noch nicht erschienen

- geplant war: Von Capek bis Garcia

- (Wege zur Science Fiction 14)

- Original / Gunn, James: The Road to Science Fiction 6: Around the World

- 1998, ISBN: 1565041585 / EAN: 9781565041585 / PU: Borealis / White Wolf

104 Amery, Carl (Hg.) - Der G. K. Chesterton Omnibus 1

- (2 Romane in einem Band)

- Der Held von Notting Hill & Der Mann, der Donnerstag war

105 Amery, Carl (Hg.) - Der G. K. Chesterton Omnibus 2

- (2 Romane in einem Band)

Das fliegende Wirtshaus & Don Quijotes Wiederkehr


 

 

Shirley Schoonover geboren 1936 in Minnesota bis 2004 Nebraska (?)

 

Mountain of Winter
(hier: Ava – Erstlingswerk, liegt vor)

Sam‘s Song (zweites Buch, bestätigt)

A Season of Hard Desires, HarperCollins Publishers and Avon Books

Winter Dream, Avon Books 1980

 

 

 

Weil gerade nichts anderes zur Hand war, interessenhalber, habe ich mir mal das Taschenbuch „Ava“ von „Shirley Schoonover“ vorgenommen und bin irgendwie hängen geblieben.

rororo Taschenbuch No. 1439 von September 1971. Titel gegooglet (siehe oben), Wikipedia-Abfrage ergab nichts.

Der Innentext sagt mir folgendes: „Ava“ hat den Originaltitel „Mountain of Winter (1965)“ und die Buchausgabe von Rowohlt „Kein Baum, der nicht leidet“. Foto der rororo-Ausgabe: Neeley Assosiates, New York.

Shirley Schoonover wurde 1936 geboren. Sie besuchte die University of Minnesota und die University of Nebraska. Katherine Anne Porter ermutigte sie zu schreiben. !969 erschien unter dem Titel „Sam‘s Song“ ein weiterer Roman, der das Psychogramm einer von Komplexen gequälten Frau aufzeichnet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei Rowohlt lebte Shirley Schoonover in Lincoln, Nebraska.

Shirley Schoonover, für ihre Erzählungen mit dem „O. Henry-Preis“ ausgezeichnet, schrieb ihren Erstlingsroman „Mountain of Winter“ 1965 (Deutsch: Ava bzw. Kein Baum, der nicht leidet). Im Buch dankt sie der MacDowell Memorial Colony in New Hampshire, wo ein Teil des Romans entstanden ist.

Das Buch, Inhalt:

Dies ist die Geschichte Ava Knuutinens, die in den abgeschiedenen Bergwäldern Minnesotas unter ihren Landsleuten, finnisch-amerikanischen Siedlern, heranwächst. Auf dem Hof der Eltern verträumt sie ihre Kindheit. Vor dem Mann, dessen Antrag der Vater begünstigt, flieht sie in die Stadt. Heimwehkrank kehrt sie auf den Hof zurück. Durch einen Unglücksfall verliert sie ihre Eltern. Ohne Stütze und noch unerfahren, kämft sie an der Seite der alten Großmutter um den Fortbestand des Hofes. Einsam und liebeshungrig verfällt sie dem männlich-attraktiven, aber gewalttätig-triebhaften Mel, der mit einem Holzfällerkommando aus der Stadt heraufkommt und zerstörerisch in ihr Leben einbricht. Aus dieser erniedrigenden Erfahrung zieht sie sich in Scham, Schmerz und Enttäuschung auf sich selbst zurück. Aber ihre Lebenkraft und ihr Wille zum Glück sind stärker. Als Ava durch einen Waldbrand Haus, Hof und ihre geliebte Großmutter verliert, findet sie bei einem Mann, den das Leben wie sie verwundet hat, Zuflucht und Liebe. Natur und Mensch, Freud und Leid verschmelzen hier zu einer urtümlich-geheimnissvollen Melodie, die uns mit der Kraft und Einfalt des Volksliedes berührt.

Infos: Rowohlt Verlag / Internet

 

Fazit: Das Buch lässt sich wirklich gut lesen und man gewinnt den Eindruck, das Shirley Schoonover tatsächlich weiß, worüber sie schreibt. Interessant auch für mich, mal ein Buch in die Hand zu bekommen, das man tatsächlich jemanden zuordnen kann, der als Autor irgendwie total vergessen ist, bzw. von dem in Deutsch nur dieses Erstlingswerk vorliegt und noch nicht mal was auf Wikipedia zu finden ist. Einen Wikipedia Artikel werde ich evtl. nochmal in Angriff nehmen, leider ist mir bei meiner Recherche nicht viel mehr, als das, was ich hier geschrieben habe, in die Hände gefallen.


 

Robert Sheckley (16.07.1928 – 09.12.2005)

Sheckley war einerseits bekannt für seine mehr als 200 Kurzgeschichten und andererseits für seinen Humor bis hin zu beißender Satire. Er galt als Naturtalent, der nicht nur eine flotte Schreibe hatte, sondern dazu auch noch äußerst geistreich daher kam.

Da viele seiner Geschichten in Slick-Magazinen wie PLAYBOY und PENTHOUSE erschienen, die besser zahlten als reine SF-Magazine, erlangte er nicht nur im SF-Genre einige Berühmtheit, sondern darüber hinaus auch internationale Bekanntheit, da einige seine Storys als Vorlagen für Filme herhalten mussten.

 

 

 

 

Mit DAS ZEHNTE OPFER mit Marcello Mastroianni und Ursula Andress in den Hauptrollen zum Beispiel (The Seventh Victim, also eher: Das siebente Opfer) wurde er gerade in Europa bekannt.

 

 

Und nicht zuletzt durch DAS MILLIONENSPIEL von Tom Toelle, Drehbuch Wolfgang Menge, Hauptrolle Jörg Pleva, Nebenrollen Dieter Thomas Heck und Dieter Hallervorden, Original-Titel The Prize of Peril von Sheckley.

 

 

 

 

Auch noch erwähnendswert: Der Disney-Film Condorman,

dessen Grundstory auch auf Sheckley basiert.

 

An GALAXY verkaufte Sheckley wohl die meisten seiner Kurzgeschichten, insgesamt 63 Stück und einen Fortsetzungsroman und da er so überaus produktiv war, musste er dort teilweise auf die Pseudonyme Finn O`Donnevan und Phillips Barbee zurückgreifen.

The Leech“ by Phillips Barbee in Galaxy December 1952

 

In „The Robot Who Looked Like Me„ fabuliert Sheckley über Leute, die aus Zeitnot zu ihren Stelldicheins immer Roboter-Kopien von sich schicken – was soweit geht, das die Roboter miteinander durchbrennen.

 

In „Hunting Problem“ erzählt er von Ausserirdischen, die als Mutprobe das Fell eines besonders wilden Tieres erjagen sollen – den Raumanzug eines Astronauten.

 

In „Plague Circuit“ lösen Zeitreisende Seuchen aus, um die Überbevölkerung im Zaum zu halten. „…manchmal ist es hart, ein Gärtner für die Menschheit zu sein.“

 

Also, wer was aussergewöhliches im Bereich SF lesen will, ist mit Robert Sheckley bestens bedient, unbedingt empfehlenswert.


 

Ender

Buch 1) Ender Wiggin wurde als „genetische Auftragsarbeit“ geboren, in einer Zeit in der die Menschheit im Dauerkonflikt mit der außerirdischen Rasse der Buggers (Krabbler) liegen. Die Menschen benötigten ein militärisches Genie, das andere in den Schatten stellt. Nachdem er von seinen Eltern und seiner Schwester fortgeholt wurde, verbrachte er seine Kindheit auf einer Raumstation in einem Zustand der sozialen Isolation und der ständigen Herausforderung durch seine Mitschüler und Lehrer.

Mit elf Jahren wurde er, auf dem Höhepunkt seiner geistigen Leistungsfähigkeit, vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen. Die Prüfungsaufgabe war eine höchst anspruchsvolle, „simulierte“ Schlacht, die er löste, indem er seinerseits eine höchst ungewöhnliche Vorgehensweise wählte und unter Anwendung einer Selbstmordmission den Planeten und die gesamte Spezies des Gegners vernichtete.

Was man ihm verschwieg: Es handelte sich gar nicht um eine Simulation, sondern um die Entscheidungsschlacht des realen Krieges. Die Soldaten hatten seine Befehle ausgeführt und die Schlacht durch die vollständige Vernichtung der Fremdrasse gewonnen.

Buch 2) Von der Erkenntnis erschüttert, eine ganze Rasse ausgelöscht zu haben, beschließt Ender ins Exil zu gehen und in der vollständigen Anonymität zu verschwinden.

In einem Buch geißelt er unter einem Pseudonym seine eigene Tat und macht der Menschheit ihren furchtbaren Fehler klar und begibt sich anschließend auf eine kosmische „Büßerreise“, in der er vormals von den Krabblern und jetzt von den Menschen besiedelte Planeten besucht. Er überspringt dabei, begleitet von seiner Schwester Valentine, die Jahrtausende und wird zum Sprecher für die Toten.

Er betreibt die Neuansiedelung einer Krabbler-Königin auf einem von wenigen Menschen bewohnten Planeten und durch verschiedene Umstände bilden die örtlichen Außerirdischen zusammen mit den Menschen und den bald entstehenden Krabblern eine neue Gemeinschaft.

Band 1 wurde mit Harrison Ford verfilmt und kam 2013 in die deutschen Kinos. Der Ender-Zyklus umfasst zusammen fünf Bücher, wovon die ersten vier auf Deutsch vorliegen. Parallel dazu lief als weiterer Handlungsstrang die Shadow-Serie. Mit dem geplanten Buch Shadows Alive sollen die Enderserie und die Shadowserie wieder zusammenfinden. Auf Deutsch ist von der Shadow-Serie nur Band eins erschienen. Es gibt noch diverse Kurzgeschichten aus dem Ender-Universum.

Die Ender-Serie

Bastei 24089 Orson Scott Card – Das große Spiel (Ender-Zyklus 01)

Bastei 24103 Orson Scott Card – Sprecher für die Toten (Ender-Zyklus 02)

Bastei 24153 Orson Scott Card – Xenozid (Ender-Zyklus 03)

Bastei 24240 Orson Scott Card – Enders Kinder (Ender-Zyklus 04)

Orson Scott Card – Ender in Exile – noch nicht auf Deutsch (Ender-Zyklus 05)

Parallel zur Ender-Serie lief die Shadow-Serie

Ender’s Shadow (1999), deutscher Titel: Enders Schatten, Festa und Heyne

Shadow of the Hegemon (2001)

Shadow Puppets (2002)

Shadow of the Giant (2005)

Shadows in Flight (2012)

 


 

Heisser Schlaf – Orson Scott Card

Hot Sleep, 1978 (1983 in The Worthing Chronicle umgearbeitet), deutscher Titel: Heißer Schlaf (1983), Bastei-Lübbe 22052, Bergisch Gladbach 1983, ISBN 3404220528 – empfohlener Sammlerpreis: 10,00 EUR, wird nicht sehr oft angeboten, gerne anfragen.

Jas(zz) Worthing ist Telepath, was ihm Anfangs fast zum Verhängnis wird, aber er wird, dank seines Intellekts, von einem Mann vereinnahmt, der still und leise im Hintergrund die Übernahme von Capitol durchzieht.

Es ist in Capitol immer noch nicht gelungen, die natürliche Lebensspanne zu verlängern, aber die Menschen lassen sich in Tiefschlaf versetzen und erwachen mit ihrem alten Wissen und Reichtum nur zu Jahrtausendwechseln, grossen Partys und anderen wichtigen Ereignissen. Diese Wach-Perioden werden sparsam dosiert…

Jas(zz) wird vor diesem Hintergrund ein berühmter Pilot eines Auswanderungstransporters (und gleichzeitigem Kriegsschiff) und bringt die entdeckten „Revolutionäre“, die im ersten Teil des Buches eine große Rolle innehaben, zu einem Kolonialplaneten. Am Ende der Reise wird sein Sternenschiff angegriffen und schwer beschädigt. So schwer, das von den 333 Schläfern an Bord nur noch 111 überleben und diese werde, bis auf eine einzige Person, nur noch als „Neugeborene“ ohne Erinnerungen und Fähigkeiten, wiedererweckt werden können.

Und hier findet mitten im Buch ein Bruch statt.

Es geht nur noch um das Überleben der restlichen Menschen, die neu lernen, neue Persönlichkeiten und neue Fähigkeiten entwickeln und auf dem neuen Planeten eine neue Gesellschaftsform entwickeln – und Jas(zz) spielt da zwangsläufig ein wenig „Gott“, da er der einzige ist, der noch alles angestammte Wissen in sich trägt – bis auf den 111ten, der zuletzt erweckt wird.

Der ganze Roman bleibt bis zum Schluß handfest am Boden, regt einen aber trotzdem zum Nachdenken an. Und das auf überaus unterhaltsame und menschliche Weise. Beste Unterhaltung für SF-Fans, Card hat nicht umsonst soviele Preise für seine Bücher abgesahnt. Tipp!

Orson Scott Card ist u.a. auch der Autor von „Ender’s Game“ – verfilmt mit Harisson Ford. Der Film ist aber am Ende nicht wirklich zuende, die Handlung setzt sich noch über vier weiter Bücher fort, von denen die nächsten drei Teile auch in Deutsch erschienen sind, das letzte fehlt leider noch – und das letzte Buch verbindet eigentlich noch eine paralele, Die Shadow-Serie, von der aber hier bisher auch nur der erste Teil erschienen ist. Mehr über Die Ender-Serie demnächst in diesem Kino.


 

Brenda Stumpf – Bratkartoffeln für Tina Turner

„1983, das Zeitalter der Föhnwelle hatte gerade begonnen.

Brenda Stumpf war 23 und bekam das Angebot, in einer angesagten Konzerthalle (Bochumer »Zeche«) als Köchin zu arbeiten. Nichts hätte sie vorbereiten können auf das, was sie dort erwartete: exzentrische Musiker mit Essenswünschen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Massenschlägereien, bei denen sich die Ordner in ihrer Küche mit Eisenpfannen bewaffneten. Aber sie wurde versöhnt durch Begegnungen mit allem, was damals in der Musikwelt Rang und Namen hatte: von Tina Turner, Run DMC über Depeche Mode und Herbert Grönemeyer bis zu den Toten Hosen. Meine wilden Jahre als Backstage-Köchin.“

Man kennt das alles, nur nicht unbedingt aus der Sicht einer Köchin. Die Story hätte eben sogut in jeder anderen x-beliebigen Stadt spielen können – tut sie aber nicht – 20 Kapitel, durchweg gut lesbar geschriebene, Rock`N`Roll Geschichte Back Stage aus der Bochumer Zeche und dazu gibt’s Bratkartoffeln.

Empfehlendswert. Neupreis 8,99 EUR, auf Anfrage ein gut erhaltenes Exemplar bei uns zum halben Preis.


 

SF-Autor Harlan Ellison ist Donnerstag den 28.06.2018 im Alter von 84 Jahren gestorben. Er schrieb unter anderem auch eine umstrittene Episode der Kultserie „Star Trek“.

Wenn es um seine Werke ging war Ellison auch ziemlich streitbar. Zu den bekanntesten Gerichtsverfahren, von Ellison gewonnenen oder außergerichtlich geregelt, zählt das gegen James Cameron – Plagiatsvorwurf im Zusammenhang mit dem Film Terminator. Weitere Verfahren führte er auch gegen Gary Groth, den Miteigentümer von Fantagraphics Books und AOL (ungenehmigte Verbreitung urheberrechtlich geschützten Eigentums).

Ellisons Einfluss auf andere SF-Autoren war immens, auch wenn nie ein breites Publikum auf ihn aufmerksam wurde.

Frühe Werke bei Heyne (eher selten zu bekommen) – Ellison, Harlan (1970) (Hrsg.): 15 Science Fiction Stories. Harlan Ellisons große SF-Anthologie I. und II. München: Heyne.

Aber auch im Comicbereich hatte sich Ellison einen Namen als Autor gemacht, z. B. bei Batman: Gotham Knights 13.2, „Funny Money“ (dt.: Batman: Schwarz und Weiß 2, Panini Verlag, 2001)

Demon with a Glass Hand (Graphic Novel, 1986). Adaption der Episode von The Outer Limits. Zeichner: Marshall Rogers.

Vic and Blood: The Chronicles of a Boy and His Dog (Graphic Novel, dt. Vic und Blood: Die Geschichte eines Jungen und seines Hundes, 1989). Graphische Umsetzung von A Boy and His Dog sowie einem Prequel und einer Fortsetzung. Zeichner: Richard Corben.

The Twilight Zone 1 (1991), Adaption des TZ-Drehbuchs für „Crazy As a Soup Sandwich“. Zeichner: Neal Adams.


 

Alexei Panshin – Welt zwischen den Sternen

„Welt zwischen den Sternen“ erzählt die Geschichte des jungen Mädchens Mia Havero und von ihrem Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Als Initiationsritus (Übersetzung des Original-Titels) wird sie auf einem von irdischen Kolonisten besiedelten Planeten ausgesetzt, auf dem sie eine bestimmte Zeit überleben und mit der fremden Umgebung und der fremden Kultur der Bewohner zurechtkommen muss. Mia Havero findet auf diese Weise zu sich selbst und begründet damit eine neue Zukunft der Menschheit.

Der Roman könnte auch ein Frühwerk von Robert A. Heinlein sein, dessem Werk Punshin sich schon davor verschrieben hatte, ein Jugendbuch quasi auch aus den Anfängen der Deutschen SF.

Panshin hat gerade mal fünf Romane verfasst, wovon „Welt zwischen den Sternen“ (Rite of Passage ) sein Erstlingswerk darstellt und er auch gleich dafür den Nebula Award erhielt.

1967 wurde Panshin als bester Fan-Autor mit dem Hugo Award ausgezeichnet. 1968 erschien „Heinlein in Dimension“, eine Analyse des Werks von Robert A. Heinlein. „Welt zwischen den Sternen“ ist laut Bastei (22024) mit Copyright von 1978 versehen, was aber nicht stimmen kann, da der Roman im gleichen Jahr wie „Heinlein in Dimension“ erschien – also 1968.

Antony Villiers Abenteuer:

1 Der galaktische Dandy (Bastei 21158)

2 Die Blurb-Revolution (Bastei 21162)

3 Maskenwelt (Bastei 21167)

Die Antony Villiers Abenteuer sollten in einem vierten Band (The Universal Panthograph) fortgesetzt werden, der aber nie erschienen ist. Die Kurzgeschichten von Panshin erschienen gesammelt in Farewell to Yesterday’s Tomorrow (1975) und Transmutations: A Book of Personal Alchemy (1982).

Weiterer Roman in Deutsch:

Erdmagie (Bastei 20027) zusammen mit seiner Frau Cory

und haufenweise Kurzgeschichte. Cory und Alexei Panshin sind beide neben ihrer Autorentätigkeit SF-Kritiker.


 

Evelyn Sanders – Pellkartoffeln und Popcorn

Evelyn Sanders – Pellkartoffeln und Popcorn

„Kann man ein heiteres Buch über eine ganz und gar nicht heitere Zeit schreiben?

Man kann! Evelyn Sanders erzählt von Kriegs- und Nachkriegszeit in Berlin aus der Sicht eines Kindes, für das Geburtstag bei Kartoffelkuchen und Kinderlandverschickung nach Ostpreußen der ganz normale Alltag waren.

Und danach? Mathe-Aufgaben bei Kerzenlicht, Christbaumklau im Grunewald, Chewing-Gum und „Backfisch-Party“ bei Musik von Glenn Miller…

Selten ist Zeitgeschichte so menschlich geschildert worden wie in diesem Buch, dem tatsächliche Geschehnisse zugrunde liegen.“ (Text: Knaur – Das Cover wurde von Knaur und Weltbild benutzt)

Evelyn Sanders (eigentlich Evelyn Stitz) wurde am 14. Mai 1934 in Berlin geboren und siedelte später (am Ende dieses, ihres zweiten Buches) mit ihrer Familie nach Düsseldorf um.

Das erste Buch der gelernte Journalistin entstand eher zufällig, als sie für ihren Sohn zum Geburtstag ein Fotoalbum zusammenstellte, das sie ursprünglich nur mit kleinen Texten versehen wollte. Dabei verfiel sie allerdings in einen regelrechten Schreibrausch und auf diese Weise entstanden noch viele weitere heitere Familienromane, die alle autobiographische Züge trage.

Evelyn Sanders ist verwitwet, hat fünf Kinder und lebt als freie Schriftstellerin in der Nähe von Heilbron.

Ich persönlich bin auch nur zufällig durch einen Ankauf über dieses Buch gestolpert. Da meine bevorzugte Lektüre eher Science Fiction ist, ich aber gerade Abends mit einem aktuellen Buch durch war, sah ich besagten Ankauf durch und blieb an diesem Buch hängen. Das Buch spielt in den Jahren des Zweiten Weltkriegs und endet mit dem Einmarsch der Alliierten in Berlin und den Anfängen des Wiederaufbaus. Da ich Jahrgang 1956 bin habe ich seinerzeit weder von meinen Eltern noch von meine Großeltern viel über dieses Kapitel der deutschen Geschichte erzählt bekommen und das war leider typisch für diese Generation. Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, erzählt das Leben aus der Sicht eines Kindes zwischen 5 und 15 Jahren, das in Berlin Zehlendorf groß wird, und macht Lust auf mehr.

Die Familienromane:

Mit Fünfen ist man kinderreich (1980)

Pellkartoffeln und Popcorn (1981)
Jeans und große Klappe (1982)
Radau im Reihenhaus (1983)
Das hätt’ ich vorher wissen müssen (1988)
Werden sie denn nie erwachsen (1992)
Muss ich denn schon wieder verreisen? (1994)
Schuld war nur die Badewanne (1996)
Menschenskinder … nicht schon wieder! (2000)
Geht das denn schon wieder los? (2006)

Tinchen und Florian

Bitte Einzelzimmer mit Bad (1984)
Das mach’ ich doch mit links (1986)
Hühnerbus und Stoppelhopser (1990)
Hotel Mama vorübergehend geschlossen (1998)

Geschenkbände

Eigentlich wollt’ ich Blumen kaufen (2002)
Alle Jahre wieder … der gleiche Stress! (2003)
Advent fängt im September an (2007)


 

Beobachter aus dem All – Robert Silverberg

Beobachter aus dem All – Robert Silverberg

Goldmann SF 23389 – 1. Auflage 1981 (01. bis 09. Tsd.)

Goldmann SF 23389 – 2. Auflage 1983 (10. bis 15. Tsd.)

zwei Auflagen bekannt

Erstausgabe als Terra Taschenbuch 141 (1968) Ufos über der Erde

Copyright 1967 – Those who watch – Robert Silverberg

Klappentext (Goldmann):

Wir sind nicht allein! Vor dem dunklen Hintergrund des mondlosen Nachthimmels von Neu-Mexiko war die Explosion schmerzhaft grell. Jenen, die genau in diesem Augenblick nach oben sahen – und das waren zufälligerweise nicht wenige -, schien es, als sei für einen kurzen Moment ein neuer Stern in strahlender Weißglut erblüht.“

Ein Ufo ist explodiert. Die Besatzung, ein weiblicher und zwei männliche Ausserirdische in menschlicher „Verkleidung“ (eine Sexualgemeinschaft), können kurz vor der Katastrophe abspringen. Alle drei überleben schwerverletzt, zumindest, was die Menschliche Hülle betrifft, und werden von unterschiedlichen Menschen gefunden und gepflegt – wohlweislich, dass es Ausserirdische sind.

Robert Silverberg, geboren im Januar 1935, hat eine ganz gute Schreibe und ist vor allem für seine Science Fiction Romane bekannt. Er hat an die 20 der renomiertesten Preise eingeheimst, darunter viermal den Hugo-Award.

Mir persönlich gefällt am besten sein Zweier-Zyklus „Nach der Dunkelheit“ – Am Ende des Winters & Der neue Frühling – beide bei Heyne erschienen.

Da wir mit Comics und Taschenbüchern handeln – gerne anfragen.


 

Artemis Fowl – Eoin Colfer

Artemis Fowl Eoin Colfer

Seit dem Verschwinden ihres Mannes leidet Artemis’ Mutter, Angeline Fowl, an Halluzinationen und ist nicht ansprechbar, weshalb Artemis Junior, gerade mal 12 Jahre alt, nun die maroden Familienfinanzen verwalten muss. Er ist also jetzt das Oberhaupt der Fowls, einer alten irischen Verbrecherdynastie, und deren Landsitzes in der Nähe von Dublin, Fowl Manor. Artemis Vater wurde nach seinem spurlosen Verschwinden bei einem Geschäft mit der russischen Mafia für tot erklärt.

In Fowl Manor wohnen ausserdem noch Artemis’ Bodyguard Domovoi Butler und dessen Schwester Juliet Butler und Artemis sucht dringend nach neuen Geldquellen.

Als er sich durch einen Trick das Buch der Unterirdischen von einer alkoholsüchtigen Fee beschaffen kann, die Gnomischen Schriftzeichen ins Englische übersetzt, glaubt Artemis, die finanzielle Schieflage seiner Familie beheben zu können, denn nun weiß er, dass Elfen und andere Unterirdische tief unter der Erdoberfläche einen Goldschatz hüten, und den gilt es jetzt anzuzapfen.

Unter der Erde, beim Erdvolk, wie Artemis zu Beginn erkennt, wurde die Elfe Holly Short zu einem Captain der Zentralen Untergrund-Polizei (ZUP) ernannt, dieses aber sorgt bei ihrem Mentor, dem ZUP-Commander Julius Root, eher für Verstimmung. Die erste neuere Begegnung zwischen Mensch und Erdvolk findet statt, als Artemis Holly während eines ZUP-Oberflächeneinsatzes entführt und vom Erdvolk Lösegeld sehen will. Aus der ersten Feindschaft zwischen Artemis und Holly entwickelt sich aber nach und nach eine enge Freundschaft.

Artemis ist mit seinen 12 Jahren hochintelligent und technisch sehr versiert, hat aber zum Leidwesen aller Beteiligten die Gene aller männlichen Fowls geerbst, und ist bestrebt die Verbrecherdynastie weiter zu führen – auch, wenn ihm gleich zu Anfang Elfen, Zwerge und Zentauren das Leben schwer machen.

Ja, man kann ein paar Vergleiche zu Harry Potter ziehen, aber den kannte Eoin Colfer zum Zeitpunkt des Schreibens gar nicht. Und im Gegensatz zu Harry ist Artemis doch ein wenig verschlagener und scheut sich nicht, sich mit jedem anzulegen, der ihm im Weg steht. Zumal ist Artemis Fowl, der leicht versnobt wirkende 12-jährige, um Längen witziger. Unbedingt Empfehlenswert!!!

Die Bücher:

01. Artemis Fowl, 2001

02. Artemis Fowl: Die Verschwörung, 2002

03. Artemis Fowl: Der Geheimcode, 2004

04. Artemis Fowl: Die Rache, 2006

05. Artemis Fowl: Die verlorene Kolonie, 2008

06. Artemis Fowl: Das Zeitparadox, 2010

07. Artemis Fowl: Der Atlantis-Komplex, 2011

08. Artemis Fowl: Das magische Tor, 2013

ausserdem noch:

Eoin Colfer: Artemis Fowl: Die Akte, 2008

Eoin Colfer, Andrew Donkin: Artemis Fowl – Der Comic, bei Carlsen

2004 gab es für den dritten Band, Der Geheimcode, den Deutschen Bücherpreis.

Alle Bücher stimmig übersetzt von Claudia Feldmann.


 

Gottes zweiter Sohn – Charles Sailor

Joseph Turner, ein junger Stahlarbeiter, hängt hoch über Manhattans Fifth Avenue und kämpft darum, einen Freund und Kollegen, der auf einem schwankenden Eisenträger gefangen ist, zu retten. Joseph rutscht aus und stürzt vierundzwanzig Stockwerke, doch er erleidet keinen wirklichen Schaden. Etwas später muss er aus einem brennenden Gebäude einige Kinder retten.

Joseph versucht, zu verstehen, was mit ihm passiert, und flüchtet sich in das Haus eines Freundes. Aber mit seinem Gesicht und seinem Namen, die jede Zeitung und jeder Fernsehschirm zeigten, kann er sich nirgends verstecken.

Joseph wird entführt, betäubt und in den Vatikan geflogen; sein Überleben kündigt eine Reihe von „Wundern“ an, die lange prophezeit wurden, aber in fast 2000 Jahren noch nicht gesehen wurden. Im Vatikan wird Joseph von einer alten Prophezeiung erzählt. Als er seine letzte Prüfung überlebt, eilt die katholische Kirche herbei, um zu verkünden, dass sie tatsächlich den zweiten Sohn Gottes gefunden haben. Joseph hat keine andere Wahl, als sich darauf vorzubereiten, seinen Platz in der Geschichte einzunehmen. Oder nicht?

Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr gut weglesen. Es zieht Vergleiche zum „Leben Jesu“, wie die 12 Apostel incl. Judas und Maria Magdalena, und zeigt eher die Menschen dahinter.

Der New York Times Bestseller THE SECOND SON von Charles Sailor (Avon Books, 1979) verkaufte über 6 Millionen Exemplare. Sein zweiter Roman heißt The Man Who Rode the Tiger.

Charles Sailor ist aber auch Autor von mehr als vierzig Drehbüchern fürs Fernsehn, darunter „Charlie’s Angels“, „Kojak“, „Rockford Files“, „Switch“, „Chips“, „Bronk“, „Get Christi Love“ und anderen.

Charles hat als Schauspieler in Kinofilmen, Bühnenproduktionen und Fernsehprogrammen gearbeitet, darunter „Return To Peyton Place“, „Alles, was Sie schon immer wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten“, „Medical Center“, „General Hospital“, „Blue Knight“ und „Katherine“. Er ist Mitglied der Writers Guild of American West, der American Federation of Television and Radio Artists und der Screen Actors Guild.


 

Kilgore Trout – Geburt der Venus

Achtung, dieser Roman ist NICHT von Kurt Vonnegut!

Kilgore Trout – Geburt der Venus (Venus on the Half-Shell) – Droemer Knaur Verlag 5784

Kuriositäten gibt es überall, auch in der  Literatur, und so auch diese…

Kurt Vonnegut hat für mehrere seiner Romane und Kurzgeschichten den SF-Autor Kilgore Trout „erfunden“ – Siehe zum Beispiel auf Deutsch: Frühstück für starke Männer (Goldmann 9394, kein SF).

Unter diesem Pseudonym hat Philip José Farmer die (auch erfundene) Story Venus on the Half-Shell zu einem Roman verarbeitet. Und Vonnegut hat wiederum in „Frühstück für starke Männer“ seinen fiktiven Autor Kilgore Trout davon erzählen lassen.

Die Handlung, in der die Erde von kosmischen Bürokraten, die eine routinemäßige Wartung machen, zerstört wird und der einzige menschliche Überlebende sich auf die Suche nach der „endgültigen Antwort auf die entscheidende Frage“ „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ macht, wurde vom späteren Hitchhikers Guide to the Galaxy seriös gebührend honoriert.

Die Original-Cover-Art (Farmer) lehnt an „Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli an und bezieht sich natürlich auch auf den Titel. Wie die Venus auf einer Jakobsmuschel aus dem Meer steigt wird sie „auf der Halbschale“ serviert, was sich wiederum auf das servieren von Austern bezieht. Das von Knaur benutzte Cover hat leider überhaupt nichts mit Farmer´s Version oder Vonnegut´s Autor zu tun.

Nichts desto Trotz stellt dieser fiktive Roman von einem fiktiven Autor eine Kuriosität dar. Der gesamte „Original-Text“ Vonnegut´s, der quasi nur die Story anreisst, wurde in obigem Roman eingearbeitet.

Das Buch kann über uns bestellt werden.


 

Jerry Oltion – Mission Starchild

Jerry Oltion (1957) – Mission Starchild (Frame of Reference – 1987) sollte vom Erscheinungsjahr her sein erster Roman sein. Das ganze bleibt aber etwas undurchsichtig, da weder die amerikanische Wiki-Seite, noch seine eigene Page, etwas genaueres aussagen. Es ist höchstwahrscheinlich davon auszugehen, das sein Erstlingswerk (Roman) in einem Doppelband zusammen mit Haldeman erschienen ist, denn er selbst hat es unter „Sammlungen“ vermerkt.

„Auf der Starchild, dem letzten Raumschiff von der Erde, herrscht eiserne Disziplin. Es werden weder Regelwiedrigkeiten geduldet noch Aufsässigkeit, denn sie hat die letzten überlebenden Menschen an Bord, die in ein anderes Sonnensystem gebracht werden sollen. Hinter ihnen liegen eine im nuklearen Inferno vernichtete Erde und 1000 Jahre Sternenflug…

Die schöne LeAnne und Donivan werden der Rebellion beschuldigt. Das Urteil: Tod durch Ausstoßen aus der Luftschleuse. Doch welche Überraschung für die Todeskandidaten, als sie sich unverhofft jenseits der Schleuse auf eine regenerierten Erde wiederfinden. Die Reise des Sternenschiffs ist eine Simulation, ein großangelegter Schwindel. Und eine noch größere Überraschung steht ihnen bevor: Eine Alien-Rasse ist dabei, die wiedererstandene Erde zu besiedeln, und die Fremden sind nicht eben glücklich über die Entdeckung, dass es noch überlebende Menschen gibt.“ (Heyne Backcover)

Zumindest ist mal das SF-Thema ein etwas anderes, um nicht zu sagen: aussergewöhnlich. Dazu recht nett und flüssig geschrieben und sogar Fortsetzungstauglich. Also durchaus ein Tipp.

Jerry Oltion ist bei uns mehr bekannt für seine Star Trek-Romane und Shortstorys in Asimov´s Robot City.

Bei uns hier erhältlich (Heyne 4896)


 

Framstag Sam

Herck, Paul van – Framstag Sam, Heyne 3793 – 1. Auflage 1981,
sehr selten und gesucht…

Science Fiction wurde verboten… Der Autor Sam hat eine Verabredung mit seiner Traumfrau am nächsten Framstag zugesagt, ohne zu wissen, wann Framstag eigentlich ist: Es kostete Sam fünf Leben, eine gebrauchte Zeitmaschine und seine gesamte Erfahrung als SF-Autor, um dieses Rätsel zu lösen. Nebenbei schreibt er noch einen Bestseller über die Geschichte des Judentums, das unter dem Titel Die Bibel zu Weltruhm gelangt…

Auf unseren Booklooker-Accounts finden sie tausende Bücher, Taschenbücher und Comics. Weitere SF-Angebote und Comics im eigenen Shop. Alle Links dazu über unsere Page
http://www.phantastische-zeiten.de

Analog gedruckte Software mit stufenlosem und unterbrechungsfreiem Verlauf, einfaches umblättern, biologisch abbaubar.


 

 

 

I Am Legend

„Ich bin Legende“ oder „Ich, der letzte Mensch“ (I Am Legend), ist ein Science-Fiction-Roman, der Elemente von Vampir-Romanen verwendet und so die beiden Genres aufś vortrefflichste vereinigt. Der amerikanischen Schriftsteller Richard Matheson legte mit dem Roman 1954 sein Erstlingswerk vor.

Verfilmt mit Vincent Price, Charlton Heston und Will Smith in den Hauptrollen – wobei mir persönlich „Der Omega-Mann“ mit Heston am besten gefällt.

Heyne 266, 1. Auflage 1963

 


 

Die Nacht der zehn Milliarden Lichter

Die Nacht der zehn Milliarden Lichter – von Helmuth W. Mommers (Herausgeber)

Die weltweit erste SF-Weihnachtsanthologie ist 1967 als Buchnummer 3106 im Heyne Verlag erschienen. Verschiedene Autoren wie Asimov oder Bradbury sind in dieser Sience-Fiction-Anthologie versammelt. Die zum Teil recht nachdenklich stimmenden Weihnachtsgeschichten aus den 50ern und 60ern haben aber nichts von ihrem Charm verloren.

Wie kam es zu dieser Sammlung von SF-Weihnachtsgeschichten im Heyne-Verlag? Mommers selbst: „Ein Blick auf das Cover sagt eigentlich alles: Ich war so angetan von den lustigen, bunten, augenfälligen Weihnachtstitelbildern, die das seelige GALAXY-Magazin immer wieder mal zum Jahresende brachte, dass mir spontan die Idee kam, gemeinsam mit A. D. Krauß eine Anthologie mit 9 solchen Stories herauszubringen. Ganz in meinem Sinne gestaltete dann ein Münchner Atelier das Cover.“

Wen es interessiert: Unter http://www.ilsemann-online.de bastele ich immer mal wieder, wenn Zeit ist, an einem SF-Preiskatalog. Da ich aber hauptsächlich mit dem Verkauf von Büchern beschäftigt bin, könnte ich dabei durchaus Hilfe gebrauchen.