Ich lese gern und viel… Sollte ein Verlag Interesse an einer Besprechung haben (Belletristik oder Comic – Verlinkung auf Facebook und Twitter), schickt mir gerne was vorbei, ansonsten bin ich Händler und habe mehr als genug Material bis ich abreite zu meinen Ahnen 😉 


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The Chain – von Adrian McKinty
Durchbrichst du die Kette, stirbt dein Kind.

(zum halben Neupreis kaufen – klick auf’s Bild)

Stell dir vor, sie kidnappen dein Kind, um es zurückzubekommen, musst auch du ein Kind entführen …

 

“Was als ganz normaler Tag begann, wird zum Albtraum für die alleinerziehende Rachel, als ihre 13-jährige Tochter auf dem Weg zur Schule verschwindet. Die einzige Spur: Das Handy des Mädchens wird an der Bushaltestelle gefunden. Tatsächlich erhält Rachel kurz darauf einen Anruf von der Entführerin. Die Frau am Hörer – ebenfalls Mutter eines entführten Kindes -, gibt sich als Kylies Kidnapperin zu erkennen. Sie ist Teil des perfiden Netzwerks “The Chain”. Und sie hat Rachel auserwählt, die Kette der Kindes-Entführungen weiterzuführen: Wenn Rachel ihr Kind lebend wiedersehen will, muss sie nicht nur binnen weniger Stunden das Lösegeld auftreiben – sie muss ihrerseits ein Kind entführen und dessen Eltern dazu bringen, dasselbe zu tun. Die Kette muss weitergehen …”

Die Meinungen zu diesem Buch gehen auseinander, im Großen und Ganzen aber würde ich es als gelungen bezeichnen. Dem einen wurde es zu sehr gehypt, was durchaus stimmt, dem anderen kam es wie Apple-Werbung vor, was auch zutrifft, aber der Plot ist doch überzeugend und die Figuren kommen einem näher – man muß sich nur darauf einlassen.

Der Kettenbrief steht hier natürlich Pate und ein mexikanisches Vorbild des Austausch-Kidnappings, bei der sich ein anderes Familienmitglied als Ersatz für das Geiselopfer anbietet. Das ganze basiert auf einer Shortstory, die einige Jahre in der Schublade lag und auf den Anstoß wartete zu einem Roman zu werden.

Adrian McKinty wuchs im nordirischen Carrickfergus auf und studierte Jura an der Warwick University sowie Philosophie in Oxford. In den neunziger Jahren wanderte er nach New York City aus. Dort hielt er sich mit allen möglichen legalen bzw. illegalen Gelegenheitsjob bis 2001 über Wasser. Dann zog er nach Denver, Colorado, um dort als Highschool-Lehrer Englisch zu unterrichten. 2008 packte ihn erneut das Fernweh und er siedelte mit Frau und Kindern nach Melbourne, Australien, um.

24.05.2020

 


 

Über mich…
Geboren am 14.10.1956 in Hannover und seit 1979 im Bereich Comics und Bücher beschäftigt. Anfangs als erster festangestellter Mitarbeiter & Geschäftsführer des Ladens „Trivial Book Shop“ in Hannover, ab 1992 mit eigenen Geschäftsräumen in Linden und seit 1994 auch als Verlag tätig.
„Künstlerisch“ betätige ich mich seit frühester Jugend, den Erfolg in allen möglichen Bereichen habe ich aber nie wirklich gesucht. Musikalisch war ich lange unterwegs, meistens Gesang und Gitarre (deutsch/englisch), aber auch Bluesharp, etwas Keyboard, Drums und Bass. In dem Bereich bin ich aber immer Kellerkind (oder Bunker) geblieben, obwohl ich auch eigene Texte und Stücke geschrieben habe. Ein paar wenige Sachen habe ich wohl noch auf Tapes und Tonbändern…
Gezeichnet und gemalt habe ich auch schon ewig, angefangen mit Wandbemalungen in frühen Clubräumen (Sänger und Bands) bis hin zu Kohle- und Bleistift-Zeichnungen. Vieles hat leider nicht überlebt. Wände werden übermalt und einiges verschwindet einfach im Laufe der Zeit.

 

Hendrix-Bild in meiner ersten eigenen Wohnung in Hannover Bothfeld, 2 x 2 Meter

 

 

 

 

John Lennon Kohle-Zeichnung Din A 3, Signatur „MC“, ich war nicht immer der Ilsemann…

Ilsemann als Verleger:

Alles angefangen hat es 1994 mit einer Ausstellung, die ich mit Gregor M. Hoffmann veranstaltet habe, der in einem Aus-Semester (als Jurist) sein Erstlingswerk „Viktor Skoff“ fertig gestellt hatte. Heute würde man dazu nicht „Comic“ sondern „Graphic Novel“ sagen.

Ich beantragte zum Gewerbeeintrag den Zusatz „Verlag“ und gab den Band in einer Auflage von 1250 Stück heraus – einige wenige Exemplare sind noch lieferbar.

Beachtenswert dabei vielleicht die Kooperation mit der Reemtsma, die ich für Werbung gewinnen konnte, zwei Seiten wurden extra neu gezeichnet und auf anderen Seiten wurde ein wenig Werbung eingebaut. Die geplante Anzeige auf der Rückseite, extra von Gregor auf die gängigen Anzeigen zugeschnitten, wurde dann aber von der Werbeabteilung gestoppt – man befürchtete Verfahren wegen unlauteren Wettbewerb.

Dann ging es einige Jahre Schlag auf Schlag. Angefangen mit „ILSEMANN Das ultimative Comicmagazin aus Hannover“ über Hit Comics (einem Superhelden Fachmagazin) bis hin zu mehreren Einzel-Comic und Kurzserien und auch einigen Büchern, zusammen genommen werden es inzwischen über 50 Titel sein.

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