Alle hier stehenden Texte und das Cover-Bild “Satire” © by Manfred Ilsemann / alle Cover oder Abbildungen © by den jeweiligen Verlagen bzw. Rechteinhabern. Sollten sie Schutzrechtsverletzungen vermuten, teilen sie uns das bitte mit, wir werden ihr Anliegen umgehend bearbeiten.


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Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Als die drei weißen alten Männer – Caspar (Afrikaans speeking People of color from Namibia, Myrrhe – Ja, auch er war ein alter weißer Mann), Melchior (Gold) und Balthasar (Weihrauch) in Bethlehem ankamen, um dem neuen König zu huldigen, legten sie kurz vor den Sozialbauten noch eine kleine Pause in einer Weinschänke ein.

Als Melchior und Balthasar hinter der Schänke ihrer Notdurft gedachten, machte sich der von Myrrhe voll gekiffte Caspar mit dem Gold von Melchior von dannen und wart nicht mehr gesehen.

So blieb quasi nur der Weihrauch für die Überlieferung übrig, Myrrhe wurde verboten und über Gold schweigt man sich aus.

Irgendwie muss auch Myrrhe in den Gewürzen unserer Weihnachtsente gewesen sein. Wie sollte ich sonst auf so was kommen???

Anmerkung 1:

Afrikaans speeking People of color from Namibiaist natürlich etwas weit hergeholt. Obwohl, wer weiß schon, wo sich die Holländer im 2. Jahrhundert der bekloppten Zeitrechnung überall herum getrieben haben?

Anmerkung 2:

Alter weißer Mann“ – Obwohl der Ausspruch auf Jamila Schäfer zurück geht, die Winfried Kretschmann als solchen bezeichnet hatte, und nicht auf Greta Thunberg, auf die sich alle neuzeitlichen alten weißen Männer beziehen, hatte diesen Spruch auch schon Sitting Bull verwendet.

Anmerkung 1 zu Anmerkung 2:

Sitting Bull heißt übersetzt eigentlich Tȟatȟáŋka Íyotake – „Sich setzender Bulle“.

Da in den neuzeitlichen Internetwissenschaften auf YouTube und Co. genau auf dieselbe Weise Argumente verzerrt werden, wird das Heute noch alsSitting Bull“ für „Verarschung“ bezeichnet.

 


Aus dem Internet… Auch hier weiß ich leider nicht wer der Urheber ist. Weiß wer mehr? Wird sofort entfernt, falls nicht gewünscht, oder entsprechend gekennzeichnet, Danke.

Ein Philosophie-Professor stand vor seinem Kurs und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: Ein sehr großes Marmeladenglas und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus Golfbälle hervor, die er in das Marmeladenglas füllte.
Er fragte die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten es.

Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt M&Ms. Diese schüttete er zu den Golfbällen in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die M&Ms rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Golfball-M&M-Gemisch. Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig “ja”.

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

“Nun”, sagte der Professor, als das Lachen nachließ, “ich möchte, dass Sie dieses Marmeladenglas als Ihr Leben ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden.”

Er fuhr fort: “Die M&Ms symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten.”

“Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben”, schloss der Professor, “hat es weder Platz für die M&Ms noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.”

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.

Der Professor schmunzelte: “Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt Ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bier.”


 

Folgenden Beitrag habe ich im Internet gefunden, also nix Rechte bei mir sondern beim Autoren. Leider habe ich, trotz intensiven Suchens, nicht heraus gefunden von wem er stammt. Wenn du das hier also liest: Der ganze Ruhm und die Ehre gebührt dir und ich verbeuge mich. Lass mich bitte wissen wer du bist und ich kennzeichne den Artikel, oder lösche ihn wenn dir das hier missfällt. Danke.

Letztes Jahr hat ein Bekannter ein Upgrade von FREUNDIN 3.0 auf EHEFRAU 1.0 gemacht. Seine Erfahrungen dabei waren haarsträubend:

Diese Applikation verbraucht extrem viel Arbeitsspeicher und lässt fast keine Systemressourcen mehr übrig. Bei genauerem Prüfen fand er dann heraus, dass diese Applikation zusätzliche “Child”-Prozesse aufruft. Das hat natürlich zur Folge, dass die sowieso schon knappen Ressourcen noch mehr beansprucht werden. Außerdem ist die Applikation sehr betriebssystemnah programmiert. Sie klinkt sich gleich beim Booten in die Kommandostruktur ein und kontrolliert somit die gesamte Rechnerzeit. Das geht soweit, dass andere Applikationen bei ihr nachfragen müssen und dann gegebenenfalls einfach keine Ressourcen zugewiesen bekommen. Somit sind einige Applikationen nach der Installation von EHEFRAU 1.0 überhaupt nicht mehr lauffähig. Dazu gehören z.B. Skatabend 7.1, Fremdgehen 3.5, Extrem-Besaufen 3.4 und Kneipentour 5.0.


Zu allem Überfluss scheint das System von Tag zu Tag mehr unter diesen Umständen zu leiden. Es sieht so aus, als würde EHEFRAU 1.0 sich wie ein Virus im System verbreiten. Dabei werden Überwachungsprotokolle über alle Aktionen anderer Prozesse angefertigt. Bereits mit der Applikation vertraute Anwender hatten den User zwar vorher gewarnt, doch da keines dieser Phänomene in der Produktbeschreibung oder Anleitung erwähnt wurde, hatte er dies wohl einfach ignoriert.
Ein weiterer Minuspunkt für die getestete Applikation ist, dass sie bei der Installation keinerlei Optionen bietet. So kann man nicht entscheiden, ob Zusatzprodukte wie Schwiegermutter 1.0 oder Schwager 1.2 mit installiert werden sollen oder nicht. Einige wichtige Features hat man sogar gänzlich vergessen. Da wäre z.B. ein Uninstaller, ein “Erinnere mich nie wieder”-Button, ein “Minimize all”-Button (ganz wichtig!) oder die Unterstützung von Multitasking, wodurch auch andere Programme eine Chance hätten, mit dem System zu kommunizieren.

Ein weiterer Schwachpunkt sind die enormen Kosten, die bei einem Update von EHEFRAU 1.0 auf EHEFRAU 2.0 anfallen. Auch ist das Update nicht einfach durchzuführen. Oft entstehen Komplikationen, bis hin zu extremen Systemabstürzen, die dann von externen Spezialisten behoben werden müssen.

Am gravierendsten erweist sich jedoch die schwache Programmierung des Erotik-Moduls. Oftmals funktioniert das Teil einfach nicht, und zwar meistens dann, wenn man es am dringendsten braucht. Es gab auch schon Fälle, in denen das Erotik-Modul von EHEFRAU 1.0 vollends abstürzte und nie mehr in die Gänge gebracht werden konnte. Der einzige Ausweg bestand darin, ein äußerst kostspieliges Update auf EHEFRAU 2.0 vorzunehmen, doch auch mit der neuen Version
hat man keinerlei Garantie, dass das Erotik-Modul fehlerfrei bis in alle Ewigkeit läuft.

Persönlich denke ich, ich werde bei FREUNDIN 5.0 bleiben, obwohl das auch nicht ganz unkompliziert ist. So war es z.B. bei keiner Version möglich, selbige über den Vorgänger drüber zu installieren. Nein, vorher musste eine saubere Deinstallation der alten Version durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine Interrupts oder I/O-Ports mehr blockiert werden. Sollte man dies vergessen, so kann es passieren, dass die frisch installierte Applikation einfach abstürzt und nicht mehr hochfährt. Meistens bleibt einem dann nichts anderes übrig, als sich eine neue Lizenz zu besorgen. Auf die mitgelieferte Uninstall-Routine sollte man sich jedoch keinesfalls verlassen. Es bleiben fast grundsätzlich irgendwelche Reste im System zurück. Ein weiteres Problem, das die meisten Versionen von FREUNDIN haben, ist die lästige Aufforderung, sich doch ein Upgrade von EHEFRAU 1.0 zu besorgen. Diese erscheint, wie bei allen Shareware- Programmen, in regelmäßigen Abständen, aber meistens dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann.

Dummerweise laufen die EHEFRAU-Versionen lediglich auf Windows, wodurch eine Lizenz auch nur von einer einzigen Person benutzt werden darf. Das Programm lässt sich auch nur einmal installieren, und man kann keine Raubkopien für Kumpels machen, die das Programm vorab gerne mal getestet hätten. Bleibt zu hoffen, dass die Produktserien von FREUNDIN und EHEFRAU eines Tages für Linux erhältlich sein werden. Somit wären die Programme einerseits stabiler, und andererseits würden sie aufgrund des GNU-Lizenzabkommens kein Geld kosten und dürften von User zu User weitergereicht werden, ohne dass diese juristisch belangt werden können.


 

Vorsicht, Satire… Wenn sie diese Beiträge hier lesen, nehmen sie sie bitte nicht allzu Ernst und schon gar nicht persönlich, der Autor will nur spielen…


optische Täuschung

Als seinerzeit die Erde kartographisch erfasst wurde ging die Menschheit noch von einer Scheibe oder einer Kugel aus, was natürlich totaler Blödsinn ist.

Anno 2017 war das erste mal der Optiker Klaus Dieter Schiele mit einem Space Shuttle und neuartigen Linsen zur Vermessung der Kantenlänge unseres Planeten im All und seit dem muss man die Welt mit anderen Augen sehen – es war alles eine optische Täuschung.

Die Theorie einer runden Erde wurde schon von Kolumbus auf seinen Entdeckungsreisen zwischen 1492 und 1504 widerlegt, da er nie da ankam wo er hin wollte, er ist ewig an der falschen Ecke abgebogen.

Es lässt sich ganz leicht belegen, Schiffsfahrer konnten das auch gar nicht mitbekommen, es war auf einmal dunkel und man war um die Ecke – das sind übrigens auch die Stellen auf unseren Ozeanen, an denen am häufigsten Seekrankheiten auftreten.

Im Sizilien des 19. Jahrhunderts wurde zum Glück das erste mal beispielhaft belegt, dass es nicht “um die Runden kommen”, sondern “um die Ecke bringen” heißt. Da ist die Mafia bis heute drauf eingeschossen.

Landkanten befinden sich meistens in Gebirgsketten wieder, wo das nicht zutrifft, befindet sich meistens Wasser, oder es ist scheiß heiß oder arschkalt…

Die Redewendung “sich die Kanne geben” dürfte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in “Kante” umgeändert worden sein, zumindest stufte sie Schemann 1993 als “Neologismus” ein und sie fehlt in allen einschlägigen älteren Redensarten-Wörterbüchern. Zurückzuleiten sollte das auch auf einen Seefahrer sein, der “volle Kanne” um die Ecke schiffte.

Als Kante (im 17. Jahrh. in der Bedeutung „Rand, Ecke“ aus dem Niederdt., von gallisch latinisiert canthus „eiserner Radreifen, Radfelge“) bezeichnet man allgemein eine Linie, in der zwei Flächen zusammenstoßen, in der Topografie Linien, wo sich die Geländeneigung stark ändert, siehe Geländestufe.

Und heißt es nicht auch “das runde muss ins eckige”?

 


Anthropophagie GmbH & Co. KG ©

Mehrere “Fliegen” mit einer Klappe schlagen, oder Klappe zu – “Affe” tot.

Es soll Menschengruppen geben, die nicht zum Verzehr geeignet scheinen. Politiker zum Beispiel, oder Waffenhersteller, auch Religionsfanatiker. Genau hier aber setzt unsere Marketing-Strategie an.

Mal ehrlich, wissen sie, was sie essen? Der normale Supermarkt-Kunde oder Fastfood-Konsument weiß eh nicht, was er da kauft, oder was ihm vorgesetzt wird. Oder wissen sie was in einem Döner oder einem Burger drin ist? Genau, und sie wollen es auch nicht wissen. Verdrängung und Ignoranz ist eh des Menschen Markenzeichen, warum also nicht konsequent etwas gutes tun.

Etwas gutes? JA. Unser Hauptproblem ist eh die Überbevölkerung, warum also nicht da anfangen, wo es keinen von uns juckt? Kriege könnten wir uns sparen, obwohl die auch nicht schlecht gegen Überbevölkerung sind, Waffen brauchen wir dann auch nicht mehr und Politiker wären überflüssig, sind sie doch in genau diesen Branchen tätig.

Ein weiterer Vorteil: Die Vermehrung und mühsame Aufzucht können wir uns sparen, nachwachsende Ressourcen sozusagen. Platz hätten wir auch wieder, Wohnungen, Weideflächen für Vegetarier, Spielplätze für artgerechte Haltung, mindestens die Hälfte der Schulen kann geschlossen werden, Altersheime wären überflüssig.

Denken sie das mal zu ende…

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Die Nudelernte (15.10.2007)

Sind weniger Arbeitslose auf deutschen Straßen zur Zeit, oder?
Na ja, es ist Frühherbst und die sind alle in Richtung Italien abgewandert. Da geht´s jetzt hoch her in den Hainen und an den Berghängen. Es ist Erntezeit.
Nudelernte.

Am Spago Maggiore werden gerade die Spaghetti gepflückt, die in Deutschland am beliebtesten sind. Na ja, gepflückt ist nicht der richtige Ausdruck, eher geschnitten. Damit sie schön gerade bleiben werden die reifen, goldgelben Spaghetti vorsichtig an der Knospe abgetrennt und kommen dann sofort zum trocknen in extra angefertigte, sargähnliche Kisten, die etwas länger als die reifen Früchte sind.

Bekanntlich sind die riesigen Bäume, an denen die bis zu 7 Meter langen Spaghetti wachsen, die am Rande des Spago Maggiore in den Himmel ragen, die ertragreichsten überhaupt. Die in Chitarra wachsenden Bäume hingegen sehen eher gitarrenähnlich aus und bringen eine Art eckige Spaghetti hervor. Auch in Bigoli wächst eine Art Spaghetti-Strauch, der aber bei weitem nicht so ertragreich ist wie die anderen Arten.

Bevor die Spaghettibaum-Züchtungen am Spago Maggiore gelangen, wurden ähnliche Früchte vom Maccharonibaum einfach in zwei unterschiedlich aussehende Frucht-Hälften geteilt und der innere Kern als Spaghetti angeboten. Der Rest, also die Maccharoni selbst, sind nicht sehr beliebt da der Italiener nicht auf dicke, hohle Nudeln steht.

So gibt es nach jahrhundertelanger Zucht mittlerweile hunderte verschiedene Nudelgewächse, die die Landschaften auf der vom Mittelmeer umschlossenen Halbinsel prägen.

Hier einige der beliebtesten.
In Annellini z. B. wachsen die ringförmigen Nudeln für Suppeneinlagen, in Cannelloni große röhrenförmige Nudeln, welche später mit verschiedenen Zutaten gefüllt werden, in Capelli d’Angelo lange, extrem dünne Nudeln, welche ihren Namen der Tatsache verdankt, dass sie so fein wie Engelshaar sind, in Cappelletti kleine runde Nudeln die wie Hütchen geformt sind und auch für ein beliebtes Spiel der Italiener herhalten müssen.

In Conchiglie, in Mittelmeer-Nähe, wachsen muschelförmige Nudeln die auch nur hier gedeihen. In Farfalle, an den höchsten Berghängen, blühen zarte Nüdelchen die aussehen wie Schleifen oder Schmetterlinge, wobei in Fettuccine flache Bandnudeln erblühen, die nestförmig zusammengedreht eine Köstlichkeit darstellen. Sie sind das römische Gegenstück zu den in Tagliatelle wachsenden.

In Fusilli hingegen wachsen spiralförmige Nudeln, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Sie werden hauptsächlich in der Autoindustrie eingesetzt da sie aussehen wie kleine hohle Spulen oder Federn.

Am “Largo ma non grazie tante” gedeihen die berühmten flachen Lasagneblätter, die man zum Überbacken mit Fleischsauce und Käse in mehreren Schichten verwendet. Lasagne gibt es in verschiedenen Größen und Breiten, auch mit wellenförmigen Rändern.

In Orecchiette wachsen kleine Nudeln, die, nicht zum Verzehr geeignet, mit Vorliebe als Schlafhilfe in die Gehörgänge gestopft werden da sie ein ohrenförmiges Aussehen haben.

Die Pappardelle-Nudeln werden ersatzweise auch als Verbandsmaterial benutzt da sie sehr breit und somit flächendeckend sind.

In Ravioli kommt die wohl mit bekannteste Nudel vor. Sie ist entweder rund oder quadratisch, innen hohl und sehr groß und wird von den Italienern als Abfallbeseitigungsmittel für über dem Verfallsdatum liegende Lebensmittel bevorzugt.

Die Vielfältigkeit der Nudelgewächse kennt also kaum Grenzen. Die häufigste Form der Bandnudel wächst zum Beispiel in Tagliatelle und ist in Norditalien beliebter als im Süden. Dafür ist in Süditalien die Neapolitanische Bezeichnung “Vermicelli” für Spaghetti eher ein Schimpfwort für Norditaliener und gibt Aufschluss darüber das alle Italiener einen an der Nudel haben. “Tortelli” oder auch “Tortellini” ist quasi die deutsche Variante und heißt wörtlich übersetzt “einen an der Waffel haben”.

Darüber hinaus gibt es viele kleinere Nudelarten, die auf allen Wiesen Italiens gedeihen, und die im Frühling ein prächtiges Bild abgeben. Sie werden meistens als Suppeneinlagen verwendet wie z.B. die Nudeln aus Risoni, Stelline, Ditalini, Quadretti, Tripolini und Canestrine.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Italienische Männer sollte man möglichst nicht an ihrer Nudel messen da das in manchen Landesteilen zu Pizza führen könnte. Fleißig sind sie aber allemal.

Internet:
Zwischen den USA und Italien tobte 1996 der berüchtigte Spaghetti-Krieg:
http://www.zeit.de/1987/33/eine-groteske-und-ihre-ursachen

Falls wer ńe Nudel-Seite braucht…
http://www.ulknudel.de/

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